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Zwei hochkarätige Jugendorchester treffen sich in der Lindenhalle Ehingen:
Das Auswahlsymphonieorchester des Bundesstaates Queensland

Queensland Youth Orchestras
und die
Junge Bläserphilharmonie Ulm

eines der besten symphonischen Blasorchester Deutschlands.

Termin: 9.Dezember 2017, 19.30 Uhr, Lindenhalle Ehingen
Erw.: 12.- €
ermäßigt 10.-€
Schüler/Studenten 6.-€

Karten gibt es bei RESERVIX und an allen Reservix-VVK-Stellen.
 

Foto: Oliver Schulz

Und schon rückt Weihnachten in den Blick



Ja ist denn schon wieder Weihnachten? Ist es natürlich nicht. Aber kaum ist der letzte Ton des grandiosen Jahreskonzerts im Congress Centrum verklungen (siehe Bilder in Konzertbesprechungen), richten sich alle Blicke und Aktivitäten der Jungen Bläserphilharmonie Ulm auf die Advents- und Weihnachtszeit.

Die JBU bereitet sich vor auf das Freundschaftskonzert zusammen mit der 92-köpfigen Queensland Youth Symphony am 9. Dezember um 19.40 Uhr in der Ehinger Lindenhalle (Tickets für dieses Konzert gibt es über www.reservix.de), die Eröffnung des Ulmer Weihnachtsmarktes am 27. November und auf das traditionelle Weihnachtskonzert am dritten Advent (17. Dezember). Gleichzeitig muss Dirigent Josef Christ einen Umbruch einleiten: Nach der diesjährigen Südafrika-Konzertreise und dem Jahreskonzert haben 19 junge Musikerinnen und Musiker aus Studien- und Berufsgründen das große Orchester verlassen.

Beim Vorspiel Mitte Oktober wurden 12 neue Mitglieder aufgenommen. Nun gilt es den Nachwuchs heranzuführen an die Anforderungen im Großen Orchester und die neue Zusammensetzung vorzubereiten auf Weihnachtsmarkt-Eröffnung und Weihnachtskonzert - dazu dient dass alljährliche Probenwochenende. Es findet statt vom 24. bis 26. November, wie immer an der Landesmusikakademie in Ochsenhausen.

Das gemeinsame Weihnachtskonzert mit den Chören der Ulmer Spatzen in der Pauluskirche wird wegen der starken Kartennachfrage wie schon seit einigen Jahren wieder als Doppelkonzert veranstaltet. Das erste Konzert am Sonntag, 17. Dezember, ist um 14 Uhr, das zweite um 17 Uhr. Mehr dazu auf dieser Seite, sobald der Kartenverkauf beginnt.
 

Foto: Volkmar Könneke

Musikalische Weltenbummler: Die JBU und Starposaunist Fabrice Millischer


800 Zuhörer im CCU lassen sich beim Jahreskonzert im CCU begeistern
Südwest Presse Ulm vom 16.10.2017 |Christa Kanand |

Kennen Sie „Pata Pata“, den Tanz aus Johannesburg? Bestimmt! Miriam Makebas Welthit hat sich ins kollektive Gedächtnis gegraben, Mitklatschen ist programmiert. Auch bei der mitreißenden Instrumental-Version der Jungen Bläserphilharmonie Ulm als zweiter Zugabe nach La-Ola-Wellen auf der Bühne und Standing Ovations im CCU, wo musikalische Souvenirs, Tagebuch- und Film-Erinnerungen an die Konzertreise im August durch Südafrika das Konzert belebten.

Ins Schwarze getroffen

Ja, es gibt sie: Junge Menschen, die hochmotiviert mit Freude, Kondition und großem Können sinfonische Blasmusik spielen. Rund 120 Akteure zählt die Junge Bläserphilharmonie Ulm (JBU) in ihren beiden Orchestern. Ihr umjubeltes Jahreskonzert unter Josef Christ geriet nach Maß. Seine Werkwahl – meist Arrangements – traf ins Schwarze. Rund 800 Besucher erlebten ein tolles Konzert der musikalischen Weltenbummler. Und Fabrice Millischer, den französischen Stargast. Der erst 32-jährige Posaunen-Professor gab sich die Ehre – und gestern noch einen öffentlichen Workshop in der Musikschule.

Fetzig eröffnete das JBU-Nachwuchsorchester mit dem „Sesame Street Celebration“-Medley den dreistündigen Reigen, bei dem in der ersten Halbzeit leider die Redner-Mikrofone zickten. Dagegen lief’s bei den etwa 40 Jungtalenten in „Stratosphere“ von Otto M. Schwarz mit Trompeten-Soli und zischenden Klang­effekten wie auch in Piazzollas schwelgendem „Libertango“ bestens.

Blendend in Form präsentierte sich auch das Große JBU-Orchester schon in Schostakowitschs „Festive Overture“. Auf eine Stippviste nach Irland entführte Peter Grahams „Gaelforce“, wobei auch etliche Solisten von Konzertmeisterin So­phia Hüber (Klarinette) und Viktoria Kassel (Oboe) bis zu Niklas Christ (Trompete) glänzten.

Pompöse Inszenierung

Auf professionellem Niveau korrespondierte der Klangapparat, bei dem fünf Schlagwerker mächtig zu tun hatten mit Fabrice Millischer in Bert Appermonts „Colors for Trombone“ (1998), mit dem sich der Posaunist 2014 den Echo Klassik erspielt hatte. Umjohlt setzten der sympathische Solist und das Tutti in „Bolivar“ (Eric Cook) mit Latino-Flair noch eins drauf.

Nach der pompösen Inszenierung von Alfred Reeds „Praise Jerusalem!“, das Trompeten-Fanfaren auf einer Balkon-Loge krönten, und dem Medley „Fiddler on the Roof“ ließ Christ im poppigen Muntermacher „The Phil Collins Collection“ mit starken Beats bis zum Zugaben-Set noch mal richtig die Post abgehen.


Unvergesslicher Abend

„Dieses Erlebnis werden die jungen Musikerinnen und Musiker ihr Leben lang nicht vergessen“, meinte Dirigent Josef Christ. Star-Posaunist Fabrice Millischer war auch für ihn ein besonderes Kaliber – immerhin ist er der einzige Posaunist, der jemals beim ARD-Musikwettbewerb einen ersten Preis erreichte.
 

Die jungen Bläser überzeugen


Augsburger Allgemeine | Neu-Ulmer Zeitung vom 16.010.2017 | von Dagmar Hub

Die Musiker des Nachwuchsorchesters begeisterten die Zuhörer – es gab jedoch an diesem Abend auch ruhige Minuten


Standing Ovations nach drei Stunden Musik: Das Jahreskonzert des Großen Orchesters und des Nachwuchsorchesters der Jungen Bläserphilharmonie Ulm fand beim Publikum im CCU begeisterte Aufnahme ob des hohen Niveaus, aber auch aufgrund der Spielfreude der jungen Musiker unter Leitung von Josef Christ. Besondere Aufmerksamkeit bekam der Auftritt des 32-jährigen französischen Posaunisten Fabrice Millischer, der als Erstpreisträger beim ARD-Musikwettbewerb, als Echo-Klassik-Gewinner und als mit dem französischen „Echo“ ausgezeichneter Musiker weltweit ein begehrter Solist ist. Millischer, der 2013 als Professor für Posaune in Freiburg lehrt, faszinierte mit seiner Interpretation von Bert Appermonts „Colors for Trombone“.

Zu Beginn des Jahreskonzerts erinnerte eine Gedenkminute an zwei für die JBU wichtige Persönlichkeiten, die 2017 verstarben: an Nobert Nohe, den ersten hauptamtlichen Koordinator des Ulmer Städtischen Schul- und Jugendmusikwerks (SJMW). Nohe war Dirigent der damals schon renommierten Ulmer Knabenmusik (UKM), der heutigen Jungen Bläserphilharmonie Ulm – und an die im August verstorbene Stifterin Helma Fink-Sautter.

Mit der Bildhaftigkeit von Programmmusik erfreute das Orchester das Publikum: Michael Browns „Sesame Street Celebration“ ließ Figuren der beliebten Kindersendung lebendig werden wie das Krümelmonster und Kermit, den Frosch. Otto Schwarz’ 2014 komponiertes Werk „Stratosphere“ ist inspiriert von Felix Baumgartners Stratosphären-Sprung: vom Verweilen in der Stratosphäre über die Turbulenzen des Falles bis zur Landung.

Klug gewählt war auch das Programm des Großen Orchesters: Mit Dmitri Shostakovichs „Festive Ouverture“, komponiert zum 37. Jahrestag der Oktoberrevolution, und mit außergewöhnlichen Werken wie Peter Grahams irisch dominiertem „Gaelforce“ konnten die jungen Musiker ihre Musikalität und Technik ebenso zeigen wie ihre Wandlungsfähigkeit. Alfred Reeds „Praise Jerusalem!“ geht auf das vermutlich älteste notierte Musikstück, christliche Liturgie aus Armenien, zurück. Schwungvoll ging es dann zu mit zwei Medleys – mit von Jerry Bock arrangierten Tänzen aus dem Musical „The Fiddler on the Roof“ und einer Kollektion von Phil Collins-Hits wie „A groovy kind of love“ und „Another day in paradise“.\r\n\r\nZur Freude des Publikums gab es zwischen den musikalischen Auftritten humorvoll rückblickende Erzählungen und einen Film über die Konzertreise der JBU nach Südafrika. Passend verabschiedeten die Musiker sich als Zugabe mit dem größten Erfolg der 2008 verstorbenen südafrikanischen Sängerin Miriam Makeba, mit „Pata Pata“.
 



...immer ganz nah dran
 

Junge Bläserphilharmonie Ulm - sucht immer neue Talente



Die Nächsten Vorspieltermine für das Große Orchester und für das Nachwuchsorchester finden sie bald hier auf dieser Seite.

Weitere Informationen findet man unter "das vorspielen"
 

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